Offener Ganztag

Gemeinschaftsgrundschule Astrid-Lindgren-Schule

Der lächelnde Karlsson vom Dach fliegt den Kindern allmorgendlich beim Betreten des Schulhofes entgegen und die Schule könnte mit ihren hübschen weißen Sprossenfenstern durchaus die Villa Kunterbunt sein. Astrid Lindgren hat das Leitbild der Schule mit ihren Worten geprägt:  „Wie die Welt von morgen aussieht, hängt in großem Maße von der Einbildungskraft jener ab, die gerade erst lesen lernen.“

Auf die Welt von morgen werden die Kinder der Astrid-Lindgren-Schule gut vorbereitet. Wir wollen, dass unsere Schülerinnen und Schüler gerne zu uns kommen und sich mit ihren Stärken und Schwächen in die Gemeinschaft einbringen können und sich so angenommen fühlen. Uns ist ein motivierender, lebendiger Unterricht wichtig, bei dem die Kinder aktiv werden und sich mit einbringen dürfen. Dabei unterstützen wir die Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und in ihrem individuellen Lernprozess“, ist im Schulprogramm festgeschrieben. Dasselbe gilt für die Arbeit im Offenen Ganztag, Lehrerkollegium und Mitarbeitende im „außerunterrichtlichen Angebot“ arbeiten Hand in Hand, haben die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder, die Unterstützung ihrer sozialen und emotionalen Kompetenzen stets im Blick.

Der Offene Ganztag an der Astrid-Lindgren-Schule gehört mit 125 Kindern zu den größten des Evangelischen Bildungswerkes. Hinzu kommen 33 Kinder, die den Verlässlichen Halbtag bis 13.30 Uhr besuchen. Da ist einiges an Koordination zu leisten, um den Kindern mit all ihren Bedürfnissen und Interessen gerecht zu werden, um jedes einzelne durch den Ablauf des Ganztags mit der Einnahme eines warmen Mittagessens, der Hausaufgaben-Betreuung und der Teilnahme an einem des umfangreichen Angebots der Freizeit-AGs zu lotsen. Die Mitarbeitenden des Ganztags arbeiten auf der Grundlage des offenen Konzeptes. Bei der hohen Kinderzahl ist aber gerade für die jüngeren unter ihnen eine pädagogische Strukturierung nötig, die jedem Kind eine Bezugserzieherin zuteilt, an die es sich jederzeit wenden kann.
Das Raumangebot für die Ganztageskinder ist großzügig. In einem eigenen Pavillon gibt es funktional gestaltete Räume, in denen die Kinder ihren eigenen Interessen nachgehen können. In Ronjas Räuberhöhle wir gebaut und konstruiert, Takatukaland lädt zu Rollenspielen und zum kreativen Gestalten ein. Im Karlsson vom Dach – Haus gibt es bequeme Sitzsäcke und Matten zum Chillen, zum Ausruhen und zum aktuellen Informationsaustausch.

Wären da nicht die lästigen Hausaufgaben, würden die Kinder nach dem Mittagessen sofort in ihren AGs verschwinden. Zum Angebot gehören eine Hockey- und eine Fußball-AG, Bewegungsspaß, eine Kreativ-AG, eine Musik-und Theater-AG. Die AG Stricken und Handarbeiten ist insbesondere bei den Jungen beliebt, die ihre Schals mit Stolz präsentieren. Als kleines Highlight dürfen die Kinder des Ganztages in diesem Schuljahr das Schaufenster einer Apotheke dekorieren. Sie haben sich für bunte Schmetterlinge entschieden, um auf die Bedrohung des Insektensterbens aufmerksam zu machen und darauf hin zu weisen, dass Schmetterlinge ihren Lebensraum brauchen. Regelmäßig tagt das Kinderparlament, das den Kindern die Möglichkeit bietet, den Ganztag mit ihren Vorschlägen und Wünschen partizipativ mitzugestalten. Dies geschieht auch über die Kinderbefragung, in der die Kinder den Ganztag aus ihrer Sicht bewerten, selbstverständlich anonym. Von 125 verteilten Fragebögen kommen exakt 125 zurück. Auf die Frage „Gehst Du gern in den Ganztag ?“ war die Antwort bisher fast immer zu einhundert Prozent „ja“!

Wir danken unseren Kolleginnen Doro Rentzos, Bea Engfeld, Gaby Wortmann, Stefanie Pex, Maria Murgia-Böge, unserem Kollegen Hans Martin Wolff und unseren Kolleginnen in der Mensa Bianca Vollmer und Carmen Mühlenberger für ihren engagierten Einsatz. 

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