Evangelische Kindertageseinrichtung und Familienzentrum

Auf dem Damm

Auf dem Damm 12
47137 Duisburg

Leitung
Frau Bettina Wolbring
Tel.: 02 03/29 51 29 13
Mail: kita-meiderich@ebw-duisburg.de

 

Das evangelische Familienzentrum "Auf dem Damm" in Duisburg-Mittelmeiderich stellt sich vor

Die Einrichtung befindet sich in Mittelmeiderich, einem nördlichen Stadtteil von Duisburg.

Unser Auftrag ist die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern im Alter von 3 Jahren bis zur Einschulung. Dieser Auftrag ist an die Rahmenbedingungen des Landes Nordrhein-Westfalen gebunden. Das KiBiz (Kinderbildungsgesetz NRW) gibt den gesetzlichen Rahmen vor.

Wir unterstützen, stärken und begleiten die Kinder in ihrer derzeitigen Lebenssituation und Entwicklung. Die Kinder spielen, lernen und wachsen in unserer Einrichtung zusammen. Gemäß des Leitbild des EBW wird in unserer Einrichtung jeder Mensch uneingeschränkt und unabhängig seines Geschlechts, seiner Nationalität, Religion oder Kultur angenommen und wertgeschätzt.

Innerhalb unserer Kita spiegelt sich der evangelische Charakter in der Religionspädagogik wider. Im Alltag unserer evangelischen Einrichtung geschieht das Werden und Wachsen für Kinder und deren Eltern im Blick auf den evangelischen Glauben. Wir vermitteln den Kindern christliche Inhalte in kindgemäßer Form (z.B. Bilderbücher, religiöse Lieder) und geben ihnen darüber hinaus Raum für ihre eigenen Glaubensfragen – unabhängig ihrer religiösen Orientierung. Denn alle Kinder erforschen die Welt und stellen Fragen nach dem Sinn und dem Wert des Lebens. Sie staunen über alles, was sie wahrnehmen. Sie brauchen Raum für ihre Fragen und Gedanken und suchen nach Orientierungspunkten für ein gutes, gerechtes und sinnvolles Leben.

In Kindergartengottesdiensten erleben die Kinder und Ihre Familien biblische Themen, die auf Alltagssituationen kindgerecht übertragen werden. Zu religiösen Festen wie Ostern und Weihnachten bieten wir Familiengottesdienste an. Die Familiengottesdienste ermöglichen eine Öffnung der Kita zur Kirchengemeinde hin und erschließt allen Beteiligten – den Erwachsenen wie den Kindern – ein Feld des gemeinsamen Lernens.

Innerhalb unserer Arbeit werden die unterschiedlichen Religionen der Familien wahrgenommen und wertgeschätzt. In unserem Familienzentrum treffen sich Menschen aus verschiedenen Familienstrukturen, mit unterschiedlichen Religionszugehörigkeiten, Nationalitäten und Sprachen.

Wichtig ist, dass jedes Kind mit seiner sprachlichen Individualität wahrgenommen wird. Das setzt voraus, alle Erstsprachen der Kinder wertzuschätzen. „Sprache“ wird in den Kitaalltag integriert. Für die alltagsintegrierte Sprachbildung bedeutet es, dass wir bewusst Sprachanlässe für das Kind schaffen. Die Entwicklung der Sprechfreude steht dabei im Vordergrund. Es fängt damit an, dass wir dem Kind offen begegnen und es herzlich empfangen. Das Kind soll sich wohlfühlen und eine gute Bindung beziehungsweise Beziehung zu uns aufbauen. In Ruhe und Geduld nehmen wir immer wieder die Impulse des Kindes auf und ermutigen es zum Sprechen. Wir vermitteln ihm die Freude an der Sprache und bestärken das Kind darin.

Alltagssituationen werden als Gesprächsanlässe genutzt. Wir laden die Kinder ein zu erzählen: bei der Begrüßung, in einer Spielsituation, beim Frühstücken, Aufräumen und bei Bilderbuchbetrachtungen sollen sie zum Dialog angeregt werden. Kontinuierlich erlebt das Kind Sprache beim Singen. Durch Tanzen und Bewegung bekommt es immer mehr Spaß Sprache zu leben. Die Lautstruktur und Klang der Sprache wird durch Fingerspiele, Gedichte, Reime, Wort- und Sprachspiele in Verbindung mit Bewegung und Rhythmus sensibilisiert. Das Kind wird angeregt, Geschichten nachzuerzählen oder auch zu erfinden.

Seit Oktober 2017 nimmt unsere Einrichtung am Bundesprogramm „Sprach-Kita – Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ teil. Das Bundesprogramm unterteilt sich in drei Säulen: sprachliche Bildung, inklusive Pädagogik und Zusammenarbeit mit Familien.

Eine zusätzliche Sprachfachkraft ist gemeinsam mit der Leitung als Tandem dafür verantwortlich, die Einrichtungskonzeption im Hinblick auf die alltagsintegrierte sprachliche Bildung, die inklusive Pädagogik sowie die Zusammenarbeit mit Familien fortlaufend mit dem Team weiterzuentwickeln.

Eltern sind uns sehr wichtig. Sie sind die ersten und wichtigsten Bezugspersonen des Kindes. Wir achten deren erzieherischen Kompetenzen und Entscheidungen. Zum Wohle des Kindes und zur Sicherung des Erziehungsprozesses arbeiten wir mit den Eltern vertrauensvoll zusammen. Wir verstehen die Zusammenarbeit mit den Eltern als Bildungs- und Erziehungspartnerschaft.

Das beginnt schon mit der Eingewöhnung des Kindes in unserer Einrichtung. Da wir nach dem „Berliner Eingewöhnungsmodell“ arbeiten, ist eine enge Zusammenarbeit schon vor dem ersten Tag in der Kita wichtig. Gemeinsam mit den Eltern besprechen wir die Formen und Methoden der Eingewöhnung. Eine gelungene Eingewöhnung braucht Zeit und Sicherheit!

In den Bereichen Gesundheit und Bewegung möchten wir als Familienzentrum die Zusammenarbeit mit den Familien noch intensiver stärken. Im März 2020 haben sich die Mitarbeitenden entschieden, an dem Programm JolinchenKids teilzunehmen und eine Kooperation für drei Jahre mit der AOK Rheinland/Hamburg einzugehen. In diesem Rahmen bietet die Einrichtung drei neue Projekte an, die sich um Gesundheit und Eltern-Kind-Bindung drehen: „JolinchenKids-Fit und gesund in der Kita“, „Joko, du & ich – Familienzeit“ und „Mit dem U-Boot auf Gesundheitskurs“. „JolinchenKids-Fit und gesund in der Kita“ ist ein Programm, bei dem nicht nur die Gesundheit von Kindern gefördert wird, sondern auch die der pädagogischen Mitarbeitenden sowie den Eltern. Ernährung, Bewegung und seelisches Wohlbefinden stehen im Mittelpunkt des Programmes. „Joko, du & ich – Familienzeit“ ist ein Präventionsangebot, das sich an die Familien richtet. Ziel der Familienzeit ist die Stärkung der Eltern-Kind-Bindung, mit Hilfe von Anregungen für die Gestaltung gemeinsamer Zeit. „Mit dem U-Boot auf Gesundheitskurs.“ ist ein offenes Angebot, das sich an die Kinder der Kita richtet und sie in unterschiedlichen Bereichen fördert. Es geht um verschiedene Sinneswahrnehmungen, eine Sensibilisierung des pädagogischen Teams, Auffälligkeiten früh zu erkennen und Eltern zu erinnern, die U-Untersuchungen bei ihrem Kinderarzt in Anspruch zu nehmen.

Wir möchten in unserer Kindertageseinrichtung einen Ort für Kinder und deren Familien schaffen.