FSJ´ler/innen treffen im Rahmen der Zwischenseminarwoche auf den Politiker der Grünen, Kevin Galuszka, Sprecher/Parteivorsitzender im Rat der Stadt Duisburg und Kandidat für die Landtagswahlen in NRW

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der Referent*innen Ann-Kathrin Krömer (Diakonie RWL) und Lars Allofs (EBW Duisburg), dem Politiker Kevin Galuszka und der Seminargruppe kam es zum offenen und sehr guten sowie authentischen Austausch. Herr Galuszka stellte sich den vielen Fragen und Themen der Freiwilligen, die nicht nur unsere Freiwilligen interessieren und bewegen, sondern gesamtgesellschaftlich für Gesprächsbedarf und Unruhe sorgen. So ging es u. a. um die allgemeine politische Orientierung seiner Partei, den herrschenden Krieg in der Ukraine, den Flüchtlingsstrom 2015, den Pflegenotstand und die daraus resultierenden höheren Belastungen des Personals sowie die schlechten Arbeitsbedingungen oder aber die teils zu hohen Anforderungen für diverse Studiengänge.

Selbstverständlich wurden auch viele Fragen zum Thema Freiwilligendienst (FSJ/BFD) diskutiert, die natürlich von besonderer Bedeutung für aktuelle und zukünftige Freiwillige sind. So wurde z. B. kritisch angemerkt, dass es Überlegungen gibt, den Bundesetat der Freiwilligendienste ab 2024 um 20 % zu kürzen, obwohl explizit im Koalitionsvertrag der Ampelregierung verankert ist, den nachfragegerechten Ausbau der Freiwilligendienste anzustreben. Zudem diskutierte man über die Erhöhung des Taschengeldes (aktuell 426 € bzw. 423 €), da viele Freiwillige in Bereichen einer kritischen Infrastruktur eingesetzt sind und ohne diesen Einsatz ein normaler Betriebslauf nicht unbedingt gewährleistet werden könnte. Miteinhergehend ist die Nachfrage eines Tickets für die öffentlichen Verkehrsmittel groß, da diese aktuell vom Taschengeld bezahlt werden müssen. Wir plädieren also für `Freie Fahrt für Freiwilligendienstleistende!

Wir bedanken uns nochmals für den sehr offenen sowie sehr guten Austausch und die Beantwortung unserer vielen Fragen, die nicht nur uns Freiwillige, sondern und ALLE angehen und beschäftigen!