Liebe Teilnehmende,

in der Ferienzeit (8.07. bis 20.08.) ist unsere Anmeldung im Büro von 9.00-12.00 Uhr geöffnet. 
In der Zeit vom 22.07. bis 04.08. (3. + 4. Ferienwoche) bleibt die Anmeldung geschlossen.

Wir wünschen Ihnen schöne Ferien.

Ihr EBW-Team

Am 13.06.2024 wurde in der Lokalzeit aus Duisburg im WDR über unser Angebot „FamilienPaten“ berichtet. Wir sind froh, dass diesem wichtigen Projekt Sendezeit geschenkt wurde und möchten diesen Beitrag gerne teilen. Ab Minute 14:45 wirdmet sich der Beitrag diesem Thema.

Dorothe Steinbach und Maike Großmann berichten im Beitrag von ihren Erfahrungen und nehmen so die Zuschauenden mit hinein in ihre Arbeit. Danke dafür!

FamilienPaten sind ehrenamtlich Helfende, die Familien mit Kindern im Alter zwischen 1 und 3 Jahren im Alltag entlasten.

Manchmal wird der Alltag mit Kindern zur Herausforderung: Arztbesuche oder Behördengänge stehen an, Hausaufgaben für die ganze Familie türmen sich, es fehlt an, passenden Angeboten für einen selbst oder die Kinder und der Wunsch nach ein wenig Entlastung und ein bisschen Erholung wächst. Nicht alle Familien haben genügend Unterstützung in ihrem Umfeld – es fehlt zum Beispiel an Familie oder Nachbarschaft, die einspringen und helfen können.

An diesen und anderen Stellen stehen die FamilienPaten zur Seite. Sie haben ein offenes Ohr, machen Mut, begleiten, geben Hilfestellung und schenken Zeit. 

Wir leben in einer Gesellschaft, in der viele Kulturen zusammenkommen, miteinander verflochten sind und sich gegenseitig beeinflussen. Aber was verstehen wir unter ‚Kultur‘?
Das Wort ‚Kultur‘ stammt aus dem lateinischen „colere” und bedeutet ‚leben, pflegen, kultivieren, ausbilden‘, und meint die Art und Weise, wie wir unser Leben aufbauen. Und: Durch Interaktion und Kommunikation zwischen unterschiedlichen Kulturen entsteht Interkulturalität.
Interkultur bedeutet Austausch, sie bedeutet, der alten Tradition der Agora, des Platzes, des Marktes zu folgen, wohin jeder geht, um etwas mitzubringen, um etwas anderes zu empfangen. Dabei kann der Austausch nur im Namen einer immer größeren Kenntnis anderer kultureller Welten stattfinden. Diesen Austausch will die Familienbildung fördern: mit Videos zur Interkulturalität. Kurz und knapp und auf den Punkt beschäftigen wir uns mit Alltagsfragen: „Wie begegne ich Personen aus anderen Kulturen?”, „Wie kann ich auf unbekannte und ungewohnte Situationen reagieren?” oder „Was sind die „Does” und „Don’ts” im interkulturellen Umgang?“. Das EBW hat das Projekt mit dem Ev. Familienbildungswerk Düsseldorf und Pfarrer Sören Asmus vom Referat Interreligiöser und Interkultureller Dialog des Ev. Kirchenkreises Duisburg umgesetzt.

Wir freuen uns über Fragen zum Thema (bitte an: f.cavaliere@ebw-duisburg.de), Pfarrer Asmus beantwortet sie sehr gerne.

1. Was ist interkulturell?

2. Video: Was sind kulturelle Unterschiede?

3. Video: Was sind Vorurteile?

4. Video: Was ist Dialog?

5. Video: Was bedeutet politisch korrekt?

6. Video: Angst vor Fremden

7. Video: Rassistisches Sprechen

8. Video: Fremde Sprachen

9. Video: Religion in Deutschland

10. Video: Christlicher Glaube

11. Video: Gebet im Christentum

12. Video: Die Christlichen Feste

13. Video: Datum von Festen

14. Video: Christliches Fasten

15. Video: Behandlung Geflüchteter

16. Video: Kriegen Flüchtlinge alles?

Jetzt auch bei uns einlösbar!
Wenn Sie Bürgergeld oder Kinderzuschlag erhalten, haben Sie unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf Leistungen für Bildung und Teilhabe, auch „Bildungspaket“ genannt, für Ihre Kinder. Sie können unsere Kurse im Rahmen des Bildungspakets für Bildung und Teilhabe einreichen. Bitte sprechen Sie uns an! 

Hier geht’s zum PDF Download.

Oder schauen sie direkt online:

Probleme bei der Buchung? Kontaktieren Sie uns gern sofort unter Anmeldung@ebw-duisburg.de.

Einen Beitrag der WDR Lokalzeit Duisburg gibt es in der ARD Mediathek zu sehen.

Die Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Duisburg schlägt Alarm: Die Sozialwirtschaft in Duisburg ist am Limit. Die Kampagne „Duisburg, bleib sozial!“ soll auf die prekäre Situation aufmerksam machen. Studio 47 spricht mit Dirk Tänzler, Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Duisburg & Geschäftsführer Der Paritätische Duisburg, über akute Probleme & konkrete Forderungen der Sozialwirtschaft.

Mitarbeitende und Träger sozialer Angebote sind am Limit und befürchten: „Bald geht bei uns das Licht aus!“ Deshalb machen die Duisburger Wohlfahrtsverbände mit roten Blinklichtern die drohenden Kürzungen in dieser Stadt sichtbar.

Die Probleme sind vielschichtig: unzureichende Refinanzierung, unklare Zukunftsperspektiven und akute Personalnot. Die Bedingungen, unter denen soziale Arbeit geleistet wird, sind oft prekär und unterfinanziert. In der Folge müssen viele Träger Angebote einschränken oder ganz einstellen.

Rückbau von Beratungsstellen für Familien, für Schuldnerinnen und Schuldner, für Geflüchtete und Migrantinnen und Migranten, Kürzung der Familienhilfe sofort vor Ort, Schließung von Sozialkaufhäusern, Abbau von Pflegeplätzen, Abwicklung einzelner Standorte der Schulsozialarbeit, Reduzierung von Betreuungszeiten z.B. in Kindertageseinrichtungen und Offenen Ganztagen:

Das leise Sterben der sozialen Infrastruktur in Duisburg beginnt und die Auswirkungen sind in der Stadt zu spüren.

Mangelverwaltung gehört seit Jahren zum frustrierenden Alltag, nun ist offenbar der Kipppunkt erreicht. In dieser dramatischen Lage macht die Duisburger Wohlfahrtspflege aufmerksam auf die dringenden Probleme und fordert die politisch Verantwortlichen in der Stadt Duisburg auf, sich für eine umfassende Verbesserung der Situation der sozialen Träger einzusetzen. Denn:

So geht es nicht mehr weiter!

Die Politik in der Stadt Duisburg, im Land NRW und im Bund haben eine gemeinschaftliche Verantwortung und müssen jetzt handeln, sonst drohen durch den Wegfall zahlreicher sozialer Angebote große gesellschaftliche und politische Nöte. Um diese Angebote in Duisburg zu sichern und eine qualitativ hochwertige soziale Arbeit aufrechtzuerhalten, fordern wir:

  • Genug von Lippenbekenntnissen – das politische Bekenntnis zur sozialen Arbeit in Form von praktischen und spürbaren Verbesserungen muss sich deutlich widerspiegeln!
  • Wertvolle Arbeit verdient eine angemessene Bezahlung – und das umgehend und langfristig gesichert. Akut müssen Schließungen und Reduzierungen aufgrund von Unterfinanzierung verhindert werden!
  • Gute soziale Arbeit braucht klare rechtliche Standards und gute Arbeitsbedingungen!
  • Die Einbindung der Träger in die Planung und Entwicklung einer sozialräumlichen und präventiven Sozialpolitik! Wir sind die Expertinnen und Experten der Angebote und Maßnahmen und für deren Realisierung verantwortlich. Wir fordern die frühzeitige Beteiligung bei der Entwicklung sozialpolitischer Ziele, Strategien und Maßnahmen auf Augenhöhe.

Du hast einen Kurs gefunden, der schon begonnen hat?
Du möchtest diesen gerne noch buchen, aber nicht den vollen Preis zahlen?
Kein Problem! Es gibt einen Gebührennachlass, wenn du später einsteigst!
Stöbere doch einfach im Kursangebot. Es gibt noch einige Kurse mit freien Pätzen.

In einer der größten Demonstrationen der letzten Jahrzehnte vor dem Landtag in Düsseldorf demonstrierten über 22.000 Menschen aus dem sozialen Bereich, um auf ihre Lage im offenen Ganztag, in den Kitas, in der Pflege und weiteren sozialen Einrichtungen aufmerksam zu machen. Reduzierung von Öffnungszeiten, Schließung von Angeboten und drohende Insolvenzen: Das leise Sterben der sozialen Infrastruktur in Nordrhein-Westfalen hat begonnen. Mangelverwaltung gehört seit Jahren zum traurigen Alltag, nun ist der Kipppunkt erreicht. So geht es nicht mehr weiter! Die Freie Wohlfahrtspflege NRW startete deswegen die Kampagne „NRW bleib sozial!“.

Auch das Evangelische Bildungswerk Duisburg war mit Geschäftsführer Dr. Fischell und vielen Mitarbeitern bei der Demo vertreten.
Herr Dr. Fischell erhielt in seinem Redebeitrag auf der Bühne gegen den sozialen Kahlschlag von den über 22.000 Zuschauern regen Applaus.

Auf unserem Instagram-Account gibt es ein paar Bilder der Demonstration.

Auch die Diakonie berichtet ausführlich. 


Bild-Quelle: Diakonie.