Gemeinschaftsgrundschule Lilienthalstraße

Leitung: Dorothea Rentzos

Betreuungszeiten:
12:00 bis 16:00 Uhr

Anzahl Kinder:
Der Offene Ganztag bietet Plätze für 110 Kinder

Betreuungsumfang:
bis 16:00 Uhr, mit warmem Mittagessen und Hausaufgaben-Betreuung

Besonderheit: teiloffenes Konzept

Die Gemeinschaftsgrundschule Lilienthalstraße stellt sich vor

„Welchen Tag haben wir?“, fragte Pu. „Es ist heute, …“ quiekte Ferkel.

Mein Lieblingstag!“, sagte Pu.

Aus: A. A. Milne, Pu, der Bär

So wie Pu, der Bär, starten die 75 Kinder der OGS Lilienthalstraße täglich voller Erwartungsfreude in ihren Lieblings-Ganz-Tag. Ein Farbkonzept weist den Weg, damit auch die Kleineren sich in dem großen Schulgebäude nicht verlaufen.
Die Namen der Räume haben die Kinder in demokratischer Abstimmung selbst gewählt: Kinderwelt, Villa Kunterbunt und Lummerland, Hausaufgaben-Raum und Mensa. Der Offene Ganztag beginnt mit der Anmeldung an der „Willkommenstafel“. Jedes Kind besitzt einen eigenen kleinen Magnetstein mit seinem Namen, den es in die Spalte „anwesend“ schiebt.
Es gehört zum festen Ritual des Betreuungsteams, die Kinder während der Anmeldung einzeln zu begrüßen und im Ganztag willkommen zu heißen. So erfährt sich jedes Kind als wichtiges Mitglied in der „Gemeinschaft der Ganztagskinder“.

Einen wesentlichen Bestandteil im schulischen Alltag stellt das Mittagessen dar. Mit den Freunden am Tisch sitzen, essen und erzählen können, Pläne schmieden, Meinungen austauschen und Verabredungen treffen. Im Ganztag isst man nie allein, sondern genießt die Gemeinschaft der anderen Kinder.

Die Bedeutung des Mittagessens reicht über die bloße Nahrungsaufnahme weit hinaus. Währung der Mahlzeit findet wesentlich das statt, was Pädagogen gern als informelles Lernen bezeichnen: das Aushandeln von Bedeutungen, Diskussionen über Werthaltungen, aber auch das Entdecken der gemeinsamen Kinder- und Jugendkultur: „Was finden wir gut? Welche Themen sind uns gerade wichtig?“.

Nach den Hausaufgaben treffen sich die AG-Kinder an der ‚Bushaltestelle‘, dem Sammelpunkt zur Weiterfahrt“ in spannende Aktivitäten. Neu ist die AG „Gartenzwerge“, in der die Kinder in dem Stadtteil Neuenkamp den Umgang mit der Natur erlernen. In Hochbeeten wird gepflanzt, geerntet, gejätet und geharkt.
Im Winter stellen die Kinder Vogelfutter her und erleichtern es auf diese Weise so manchem Vogel, über den Winter zu kommen.
In der „Grusel“-AG lernen die Kinder bei Geschichten über Hexen und Zauberer das schaurig-schöne Schaudern kennen, in anderen AGs wird geflötet, gebastelt und getanzt.

Wichtiges Element im Offenen Ganztag aber bleibt neben allen AG-Angeboten das selbstbestimmte Spiel. Die Materialien im Ganztag sind so ausgewählt, dass sie die Kinder zum Spielen anregen und vielseitige Lernerfahrungen ermöglichen. Beim Konstruieren in Legoland, beim Rollenspiel mit Schleichtieren, beim Bauen mit Kaplasteinen, beim kreativen Schaffen mit künstlerischen Materialien erwerben die Kinder grundlegende Basiskompetenzen, stärken ihre Fähigkeiten zur Konzentration, zur Selbstmotivation und Ausdauer.

So wie der Tag mit einem Begrüßungsritual beginnt, endet er mit der Abschlussrunde. Die Kinder gehen nicht, ohne Gelegenheit bekommen zu haben, noch etwas sagen oder loswerden zu können. Wie war der Tag? Was war schön, was kann am folgenden Tag besser werden? Ein gemeinsames Abschlussspiel steigert die Vorfreude auf das, was am nächsten Tag kommt.

Unser herzliches Dankeschön gilt unseren engagierten Mitarbeiterinnen Ruth Duwensee, Christiane Schmidt-
Holzschneider, Stefanie Schanzmann, Andrea Knödlseder, Tanja Hohmann und Nermin Kablan.

„Welchen Tag haben wir?“, fragte Pu, der Bär….